Now Reading
Was kostet eine Prostituierte? Paysex-Preise in Deutschland

Was kostet eine Prostituierte? Paysex-Preise in Deutschland

Prostituierte wird bezahlt

Jede Dienstleistung hat ihren Preis. Das gilt auch für den käuflichen Sex mit einer Prostituierten. Allerdings variieren die Kosten für eine Nutte, denn die Art des Angebots, die Dauer der Buchung und eventuelle Extras wirken sich auf die Preisgestaltung aus. 

Wir haben die Kosten für Prostituierte, Hobby-Nutten und Dominas sowie für diverse Service-Leistungen recherchiert und die Durchschnittspreise nachfolgend aufgeführt. Unser Ratgeberteil bietet zudem weitere Tipps in Sachen Puff-Kosten.

Was Nutten kosten – eine Frage der Dienstleistung

Straßenstrich, Freudenhaus oder Escort-Agentur – die Preise für Sex mit einer Prostituierten hängen sowohl von ihrem konkreten Tätigkeitsfeld als auch von der durch den Kunden angefragten Dienstleistung ab.

Sind Nutten teurer, wenn sie in einem Puff oder freischaffend arbeiten? Was zum Beispiel kostet ein Blowjob und was muss man für einen Handjob bezahlen? Wie es sich mit den Preisen im Detail verhält, zeigen wir hier.

Der Straßenstrich – günstige Huren am Wegesrand

Etwas verrucht, aber dennoch in fast jeder größeren Stadt zu finden – die Rede ist vom Straßenstrich. Hier kann der Freier die Nutte unter anderem auf eine schnelle Nummer mit in das eigene Auto nehmen.

Nutte auf dem Straßenstrich
Auf dem Straßenstrich gibt es günstigen Sex (Foto: Dzelat – Shutterstock.com)

Im Vergleich zu Sexarbeiter*innen, die in einem Bordell arbeiten oder Huren, die Hausbesuche machen, ist der Straßenstrich deutlich günstiger. Verstärkt wird dieser Preisunterschied auch durch illegale Angebote von vorwiegend osteuropäischen Prostituierten, die ihrer Tätigkeit häufig ohne Arbeitserlaubnis nachgehen und entsprechend niedrigschwellige Preise aufrufen.

So kann man in manchen Teilen Deutschlands auf der Straße Sex in Form von Geschlechtsverkehr und Oralsex bereits ab 20 Euro haben. Rund 30 bis 50 Euro sind dennoch das gängigere Preisniveau.

Sex im Bordell – so steht es um die Preise im Puff

Die klassischste Art der Prostitution bietet immer noch das Freudenhaus. Der Kunde tritt ein und kommt mit den Huren ins Gespräch. Dabei spendiert er den einen oder anderen Drink und geht anschließend mit der Dame seiner Wahl auf eines der Zimmer im Bordell.

Zwei Prostituierte im Bordell
Im Edel-Bordell sind die Preis meist höher als in einem gewöhnlichen Puff (Foto: Lestertair – Shutterstock.com)

Je nachdem, ob es sich um einen gewöhnlichen Puff oder um ein Edel-Bordell handelt, variieren die Preise. Rund 30 bis 50 Euro für bis zu 20 Minuten, durchschnittlich 65 Euro für 30 Minuten und circa 120 Euro für eine Stunde sind hierbei die üblichen Konditionen.

Prostituierte im Laufhaus buchen

In einem Laufhaus können sich die Kunden frei bewegen und die dort tätigen Dienstleisterinnen erstmal „beschnuppern”. Wenn eine Liebesdame gefällt, kann der Freier ihre individuellen Preise erfragen.

Die Kosten für Laufhaus-Nutten sind in der Regel analog zu denen eines Puffs. Eine Bordell-Bar mit kostspieligen Drinks gibt es in einem Laufhaus dagegen nicht.

Preise für die Hamburger Reeperbahn & das Frankfurter Rotlichtviertel

Die Sex-Hauptstädte in Deutschland sind zweifelsohne Hamburg und Frankfurt (Main). In der hessischen Landeshauptstadt ist Sex mit einer Prostituierten häufig günstiger als auf der Reeperbahn in St. Pauli. Die Frankfurter Rotlichtviertel- und Laufhaus-Preise beginnen bereits ab circa 20 bis Euro für eine Viertelstunde Sex mit Blowjob und steigern sich auf 50 Euro für eine halbe, und 60 bis 120 Euro für eine volle Stunde.

Demgegenüber muss man bei den Hamburger Strich-Preisen häufiger mit Einstiegskosten in einer Höhe von mindestens 30 Euro für 15 Minuten Sex rechnen. Eine gestandene Prostituierte in einem angesehenen Kiez-Bordell kann auch rund 200 bis 300 Euro pro Stunde veranschlagen.

Bordell auf der Hamburger Reeperbahn
Bordell auf der Hamburger Reeperbahn (Foto: ilolab – Shutterstock.com)

Doch es geht auch anders. Der Hamburger Geiz-Club bietet seinen Kunden einen günstigen Festpreis in Höhe von 39 Euro für bis zu 30 Minuten Sex. Danach steigt das Nutten-Honorar allerdings schrittweise. Obendrauf kommt der obligatorische Drink, der aber bereits für 6 Euro zu haben ist.

Flatrate-Puff – die Location für den sexuellen Nimmersatt

Eine Sonderform stellten sogenannte Flatrate-Bordelle dar. Für die Einmalzahlung von etwa 50 bis 100 Euro konnten besonders potente Freier für die Dauer eines Besuchs mit mehreren Prostituierten so oft sie wollten Sex haben.

Laut dem neuen Prostituiertenschutzgesetz von 2017 sind Gang-Bang-Partys und Flatrate-Sex-Angebote jedoch inzwischen untersagt. Daher mussten viele Puff-Betreiber das Konzept ändern. Legal bleibt es, eine Pauschale anzusetzen, die dem Freier erlaubt, mit einer vorher festgelegten Anzahl an Prostituierten Sex in einem bestimmten Zeitraum zu haben.

Neben den eher geringen Eintrittskosten kann man in Pauschalclubs entweder ein Tagesticket lösen oder den Sex für ein bis mehrere Stunden bezahlen. Ein Tagesticket kostet zumeist um die 100 Euro, die Stundenvariante gibt es dagegen für unter 100 Euro – je nachdem, wie viele Frauen dem Freier in dem gewählten Zeitraum für Sex zur Verfügung gestellt werden.

Zur Veranschaulichung die Preisliste eines Hannoveraner Clubs: Für 60 Euro kann man sich 1 bis 2 Stunden lang mit drei Frauen vergnügen, für 80 Euro ist Sex für 2 bis 3 Stunden mit vier Damen möglich. Dazu kommt jeweils der Eintrittspreis von 20 Euro.  

Preise von Appartement-Nutten

In Kleinanzeigen oder auf den einschlägigen Sex-Portalen im Internet finden sich auch Prostituierte, die nicht in einem Puff arbeiten, sondern freischaffend ihre eigene Herrin sind. In diesem Fall bietet die Nutte Sex in ihren eigenen vier Wänden oder einem Appartement, das sie speziell für diesen Zweck mietet, an.

Prostituierte auf dem Bett
Wohnungsprostituierte verlangen oft etwas höhere Preise (Foto: LTim – Shutterstock.com)

Die Preise für die Sex mit Wohnungsprostituierten sind oftmals höher als die einer Puff- oder Laufhaus-Nutte. Freischaffende Huren nehmen für eine halbe Stunde in ihrem Appartement durchschnittlich etwa 75 Euro, während 60 Minuten um die 150 Euro kosten

Ein Preisvergleich: Hobbyhuren vs. Profi-Nutten

Bei den Sexarbeiter*innen, die ihre Dienste nicht in einem Puff anbieten, macht es zudem einen Unterschied, ob es sich dabei um Hobbynutten oder professionelle Prostituierte handelt. Manchmal sind die Hobbyhuren – auch Taschengeldhuren genannt – günstiger.

Das muss aber nicht immer der Fall sein. So gibt es Männer, die aufgrund des Reizes mit einer Hobbynutte verkehren zu können, besonders viele Euros springen lassen. In der Folge rufen die meisten Amateur-Huren längst ähnliche Preise wie die professionellen Damen auf.

Nichts für Sparfüchse: Die Kosten einer Escort-Dame

Wer hingegen eine Escort-Lady buchen möchte, muss besonders tief in die Tasche greifen. Dabei definieren sich deren Dienste nicht einmal nur über den käuflichen Geschlechtsverkehr. Escort-Girls werden häufig von Geschäftsleuten gebucht, damit diese bei gesellschaftlichen Anlässen eine ansehnliche weibliche Begleitung vorzeigen können. Sex ist dann eher eine Dienstleistung, die on top stattfindet.

Escort-Girl in Dessous
Wer ein Escort-Girl buchen möchte, muss besonders tief in die Tasche greifen (Foto: LTim – Shutterstock.com)

Ein Stundenlohn von 200 Euro und mehr sind für die Buchung eines Escort-Girls durchaus die Regel. Zwei Stunden kosten das Doppelte und ein Overnight-Besuch durchschnittlich etwa 1600, häufig aber auch über 2000 Euro.

Zu dem üppigen Stunden- oder Tageshonorar kommen dann je nach Ablauf des vereinbarten Treffens weitere Escort-Preise. Dazu gehören die Fahrt- und Hotelkosten sowie das Begleichen von Rechnungen, die in Restaurants, Clubs oder bei Theaterbesuchen anfallen.

Sex- und FKK-Clubs: Wellness mit Huren

Anders als Bordelle bieten Sex-Clubs häufig auch Events, erotisches Entertainment sowie ein größeres Angebot an Speisen und Getränken an. Dafür ist der Erwerb einer Eintrittskarte nötig, die zumeist zwischen 35 (Happy Hour) und 80 Euro kostet.

Eine spezielle Club-Form sind die FKK- und Sauna-Clubs. Hier können die Besucher*innen entspannt Saunieren und weitere Wellness-Angebote wie erotische Massagen in Anspruch nehmen.

Darüber hinaus tummeln sich auf dem Gelände Prostituierte im Eva-Kostüm. Der Sex mit den Huren ist allerdings nicht im Eintrittspreis enthalten. Stattdessen nennen die Nutten den Kunden wie in einem Laufhaus ihren Preis für den Geschlechtsverkehr und die Extras.

Was kostet eine Domina?

So manch ein Kunde kommt nur zum Höhepunkt, wenn er sich einer Domina unterwerfen kann. Andere werden ausschließlich erregt, wenn sie selbst das Heft des Handelns über einer Sklavin in den Händen halten.

Auch interessant
Mann hat Girlfriend Sex

Domina in Lack und Leder mit Peitsche
Die Preise für Dominas können je nach Aufwand stark variieren (Foto: O_Lypa – Shutterstock.com)

Was aber kosten Bondage- und Sado-Maso-Spiele im professionellen Rahmen? Gar nicht so einfach zu beantworten, denn die BDSM-Bandbreite ist enorm. Legt man einen Mittelwert der Domina-Preise zugrunde, sind diese etwas höher als die von klassischen Huren, aber niedriger als die von Escort-Girls.

So kosten die Dienste einer Domina für eine halbe Stunde durchschnittlich 100 Euro, für eine volle Stunde 180 Euro. Je nach Aufwand können die Sessions aber auch deutlich teurer ausfallen, bspw. wenn spezielles Equipment zum Einsatz kommt.

Sex-Auktionen: Wer wagt, gewinnt!

Auch im sexuellen Bereich gibt es nichts, was es nicht gibt. In Zeiten des Internets kann man auf Plattformen wie gesext.de den Geschlechtsverkehr mit einer Frau und weitere erotische Dienstleistungen ersteigern. Wie bei Auktionen üblich sind den Kosten nach oben keine Grenzen gesetzt.

Diese muss sich jeder der Mitbietenden stattdessen selbst auferlegen. Bei sehr begehrten Ladys können Eurobeträge in vierstelliger Höhe ihre Besitzer*innen wechseln. 

Häufig pendelt sich die Versteigerung für einen Blowjob oder Geschlechtsverkehr bei rund 100 bis 200 Euro ein. Mit viel Glück macht man bei weniger prominenten Auktionen vielleicht aber auch sexy Schnäppchen.

Ratgeber für Nutten-Preise & Bordell-Kosten

Freier bezahlt Nutte
Über den Preis sollte man mit Sexarbeiter*innen nicht verhandeln (Foto: Pixel-Shot – Shutterstock.com)

Wer mit einer Hure verkehren will, muss einige Regeln beachten. Ob man bei den Preisen feilschen sollte und welche Sex-Dienstleistungen extra kosten, haben wir nachfolgend zusammengefasst.

Warum Feilschen um Bordell-Preise ein No-Go ist

Über den von einer Prostituierten aufgerufenen Preis für eine Stunde oder eine Nacht sollte man nicht verhandeln. Wer die Kosten für eine Hure permanent drücken möchte, ist in Bordellen nicht gerne gesehen. Genauso aber muss der Freier seine Ausgaben im Blick behalten, wenn die Nutte den vorab festgemachten Preis mit dem Angebot zahlreicher Extras übersteigen will.

Sex mit einer Hure – was ist inklusive und was kostet extra?

Einige Dienstleistungen von Nutten sind nicht im Standardpreis enthalten. Das betrifft eine Reihe von Sex-Praktiken, genauso wie das Bedienen ausgefallener Fetische nicht zum üblichen Repertoire einer Prostituierten gehört und daher teurer ist.

So ist zum Beispiel Analsex eine Extra-Leistung, die rund 50 Euro kosten kann. Natursekt und Gesichtsbesamung gibt es bei manchen Nutten bereits für einen Aufpreis von 20 Euro, die Regel ist aber eher ein Betrag um die 50 Euro. Für Fußfetisch können mitunter 30 Euro extra verlangt werden.

Prostituierte zählt ihren Verdienst
Manche Dienstleistungen von Huren kosten extra (Foto: macgyverhh – Shutterstock.com)

Wer nur einen Hand- oder Blowjob haben möchte, kann diesen je nach Art der Prostituierten bereits ab 20-30 Euro haben. Der Mittelwert liegt allerdings auch hier eher bei 50 Euro. Insbesondere ein Date mit ausgiebigem Oralverkehr lassen sich – wenn auch wenige – Huren auch mal gut 80 Euro kosten.

Zudem lässt sich nicht jede Nutte ohne weiteres küssen. Ein intimer Zungenkuss oder Zärtlichkeiten wie Kuscheln ist für einige Prostituierte tabu. Andere bieten diesen sogenannten Girlfriend-Sex als Extra-Leistung an. Hier werden häufig um die 30 Euro zusätzlich berechnet. Manchmal findet man das Angebot aber auch im Standard-Repertoire einer Nutte.

Sexarbeit in Zeiten von Corona – Dumpingpreise im Rotlichtmilieu?

Die Coronavirus-Pandemie bereitet vielen Branchen große Sorgen. So auch dem Bordell-Gewerbe. Da die Puffs zeitweise komplett geschlossen waren, trieb es viele Prostituierte auf die Straßen. Somit gingen zahlreiche Nutten ihrer Tätigkeit nicht nur auf illegalem Terrain nach – weil auch der Straßenstrich während des Lockdowns verboten war –, sondern es fehlte ihnen auch ein Dach über dem Kopf und eine angemessene Entlohnung.

Die Ursache für die niedrigen Löhne lag darin begründet, dass das Angebot zeitweise größer als die Nachfrage war. Einige Prostituierte mussten daher den Sex für gerade mal 20 Euro anbieten. Wie unter anderem das ZDF berichtet, hätten manche Kunden den Preis sogar auf 10 Euro heruntergehandelt.

Durch die Lockerungen der Corona-Beschränkungen und die damit verbundenen Wiedereröffnungen von Puffs und Laufhäusern hat sich die Lage etwas entspannt, da zumindest die dort tätigen Prostituierten wieder weg von der Straße sind.


© 2022 by Sinneslust.com     jusprog-age-xml-18