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Dating-App Hinge: Safe Space für Diversität statt sinnlosem Swipen

Dating-App Hinge: Safe Space für Diversität statt sinnlosem Swipen

Dating App Hinge Safe Space für Diversität statt sinnlosem Swipen

Hinge gehört 2021 in den USA, Großbritannien und Australien zu den am schnellsten wachsenden Apps und positioniert sich als „Anti-Tinder-App“. Mit über 20 Millionen User*innen weltweit wird die etwas andere Dating-Applikation hauptsächlich im englischsprachigen Raum genutzt. Jetzt gibt’s Hinge auch im deutschsprachigen Raum.

Hinge wurde erstellt, um gelöscht zu werden

Noch eine Dating-App? Ja, denn Hinge ist anders als anderen Dating-Apps. Hier geht’s nicht um sinnloses Swipen und Date-Hopping, sondern darum, ernsthafte Matches zu finden und Menschen zu vernetzen, die wirklich zusammen passen. 

Das Motto der App macht's deutlich: „Designed to be deleted“. Hinge will so schnell wie möglich überflüssig werden, wie das Unternehmen sich selbst beschreibt: „Hinge ist die Go-to-App für alle, die endlich von Dating-Apps loskommen wollen – eben weil sie eine ernsthafte Verbindung gefunden haben.“

50 verschiedene Geschlechtsidentitäten für maximale Diversität

Hinge ist eine Dating-App für alle, die Liebe finden wollen. Die App hat einen Safe-Space für User*innen geschaffen, in dem Diversität nicht nur respektiert, sondern auch gefeiert wird. In der Pressemitteilung heißt es: „Hinge möchte seine User*innen dazu ermutigen, sie selbst zu sein und das auf allen Ebenen“. 

Hinge App ermutigt Leute sie selbst zu sein
Hinge möchte seine User dazu ermutigen, sie selbst zu sein, und bietet dafür diverse Funktionen. Screenshot: Apple Store

Nutzer*innen können zwischen 50 verschiedenen Geschlechtsoptionen wählen und im Profil ihre Pronomen sowie sexuelle Orientierung angeben: ein klarer Pluspunkt gegenüber anderen Dating-Apps.

Keine Regeln, keine Timer, keine Spiele – dafür mehr Interaktion!

Hinge setzt mit seinem Konzept neue Maßstäbe und zeigt, dass Slow Dating auch online geht. In der App gibt’s keine Regeln, keine Timer und keine Spiele wie bei Tinder und Co., um sie möglichst lange zu beschäftigen. Stattdessen kommunizieren die User*innen via Text, Bild und Sprachnachrichten miteinander. 

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Durch einen Algorithmus werden passende Nutzer*innen zusammengeführt, die dann sogenannte Prompts (Aufforderungen) oder Fotos voneinander kommentieren können. Damit ein passender Partner beziehungsweise eine passende Partnerin gefunden wird, müssen neue User*innen drei Prompts beantworten, bevor ihr Profil freigeschaltet wird.

Prompts sollen als Eisbrecher dienen, um einen ersten Eindruck von der Person zu bekommen und einen guten Gesprächseinstieg zu haben. Der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt und User*innen können nach Anekdoten, Fakten oder Voicemails fragen. Nach einem Date fragt die App bei einem Check-up beispielsweise nach, ob es weitere Treffen geben wird. Mit diesen Feedback-Daten werden passende Date-Partner*innen gefunden. Übrigens sollen 3 von 4 Nutzer*innen ein zweites Date bejaht haben.


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