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„Sex Education“-Star Gillian Anderson sammelt geheime Sexwünsche von Frauen

„Sex Education“-Star Gillian Anderson sammelt geheime Sexwünsche von Frauen

Gillian Anderson sammelt Sexwünsche von Frauen

In der Netflix-Serie „Sex Education“ spielte sie die feministische Sexualtherapeutin Dr. Jean Milburn, nun nimmt sie sich ihrer Rolle auch im echten Leben an: Schauspielerin Gillian Anderson will wissen, was sich Frauen beim Sex wirklich wünschen. 

Die 54-jährige plant aus den eingesendeten Briefen ihres „Dear Gillian”-Projektes zusammen mit dem Bloomsbury Verlag ein Buch, das die heutige weibliche Generation definieren soll.

Was Frauen wirklich wollen – Gillian Anderson möchte es herausfinden

Dafür hat sie einen Aufruf gestartet und Frauen auf der ganzen Welt gefragt, was sie sich vorstellen, wenn sie an Sex denken. Egal ob queer, hetero oder transgender, monogam lebend, polyamor liebend oder single: Alle Wünsche und Fantasien sollen gehört werden. 

Die Idee zu diesem Projekt entspringt dem 70er-Jahre-Buch „My Secret Garden“ von Nancy Friday, „einem versteckten Ort, an dem gewöhnliche Frauen frei ihre sexuellen Träume ausdrücken können, die sie sich noch nie anzuvertrauen gewagt haben”.

 „Orgasm Gap”: Weibliche Lust noch immer hinten an

Dieses Werk beeindruckte die Schauspielerin nachhaltig. „Was mich auch mit mehr als ein wenig Traurigkeit traf, war die starke sexuelle Frustration, die viele dieser Frauen in den 70er-Jahren zum Ausdruck brachten – trotz der Revolution”, sagt sie gegenüber dem „Guardian”. 

Auch 50 Jahre später ist der „Orgasm Gap”, also die Differenz zwischen der Häufigkeit weiblicher und männlicher Orgasmen, noch immer groß. 

Laut einer Studie der International Academy of Sex Research aus dem Jahr 2017 kommen 95 % aller heterosexuellen Männer beim Sex zum Orgasmus, aber nur 65 % der heterosexuellen Frauen.

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Anonyme Briefe werden als Buch veröffentlicht

Deswegen will Anderson ausgewählte Einsendungen in einem Buch veröffentlichen, das den Zeitgeist unserer Generationen widerspiegeln und Frauen inspirieren soll. 

Sie erklärt: „Diese Briefe und Interviews waren unglaublich intim und sehr roh. Sie waren nicht unbedingt aufpoliert oder versuchten, literarisch zu sein, sie schienen direkt aus dem geheimnisvollen Herzen der innersten Sehnsucht der Frauen zu kommen.“

Unter deargillian.com können noch bis zum  28. Februar Fantasien anonym eingereicht werden.


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